Die Forschung und Entwicklung von Kristallen für Photonik & Elektronik ist eine entscheidende Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg der in der Hightech-Agenda Deutschland (HTAD) definierten Schlüsseltechnologien (Details unter: https://hightech-agenda-deutschland.de/).
Als führendes europäisches Institut für Wissenschaft, Technologie sowie Service und Transfer im Bereich kristalliner Materialien nimmt das IKZ hierbei eine zentrale Rolle ein. Vor diesem Hintergrund ist es gelungen, Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für ein neues strategisches Projekt einzuwerben. Ziel ist es, die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an Oxid- und Fluoridkristallen gezielt auszubauen und zugleich die Prototypenentwicklung weiter zu stärken - einschließlich der Kleinserienfertigung hochpräziser Kristallkomponenten für Technologie-Pioniere in der Elektronik und Photonik.
Konkrete Beispiele sind neuartige Oxidkristalle für die Leistungselektronik mit Blick auf Anwendungen in der Elektromobilität oder Fluoridkristalle für Hochleistungslaser, die unter anderem für Laserfusionstechnologien von Bedeutung sind.
Mit einem Fördervolumen von mehreren Millionen Euro ermöglicht das EFRE-Projekt in den kommenden Jahren den Aufbau zusätzlicher Czochralski-Züchtungsanlagen am IKZ, die Entwicklung neuer Fluorid- & Oxidkristalle und die Fertigung maßgeschneiderter optischer Komponenten.
Kontakt
Leibniz-Institut für Kristallzüchtung (IKZ)
Dr. Thomas Straubinger
Tel.: +49 (0) 30 / 246 499 601
E-Mail: thomas.straubingerikz-berlin.de

